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Wels

IKEA

Logistische Herausforderungen sind für den multinationalen Möbelkonzern IKEA kreativer Treibstoff: 1956 beginnt Firmengründer Ingvar Kamprad im dünn besiedelten Småland Möbel per Post zu verschicken – und erfindet dafür das berühmte Flatpack. Als 1965 ein neu eröffnetes Möbelhaus in Stockholm regelrecht gestürmt wird, lässt Kamprad kurzerhand das Lager für die Kunden öffnen, Schon steht ein weiterer Eckpfeiler des IKEA-Konzepts. Mit 267 Einrichtungshäuser in 39 Ländern, 123.000 Mitarbeiterinnen, 9.500 Artikeln, 1.220 Lieferanten, 43 Zentrallagern und 4 Millionen m³ Lagerraum ist IKEA heute die führende Möbelmarke und zugleich einer der größten Lagerhalter der Welt
Portrait von Werner Kraft, Maintenance Manager IKEA
IKEA
Die Umsetzung hat genauso perfekt gepasst wie die Planung. Nach zwanzig Jahren Zusammenarbeit mit LTW habe ich auch nichts anderes erwartet.

Werner Kraft, Maintenance Manager IKEA Wels

PROJEKTÜBERBLICK

1989 geht am Bahnhof-Terminal Wels das IKEA-Distributionszentrum für Mittel- und Osteuropa in Betrieb. Das manuelle Hochregallager ist mit 20 Regalgassen und einem Wechselgang ausgestattet. Für die Regalbediengeräte setzt der IKEA-Konzern auf einen Partner mit innovativer Weichentechnik: LTW liefert zunächst drei, dank der dynamischen Entwicklung innerhalb von zwei Jahren sieben weitere Geräte. LTW hat IKEA seither auf drei Kontinente begleitet und in 11 Ländern mehr als 220 Regalbediengeräte installiert.

Mitte 2007 regen bei IKEA Wels zwei Entwicklungen zum Nachdenken an. Zum einen treten nach knapp 20 Jahren zuverlässigen Betriebs erste Engpässe bei der Ersatzteilversorgung auf. Zum anderen werden im Konzern die Lieferregionen neu verteilt. Das Distributionszentrum konzentriert sich nun auf die Märkte Österreich und Schweiz. Dadurch zeichnet sich ein kräftig steigender Kapazitätsbedarf ab. Das Welser Logistikteam holt die IKEA-internen Logistikplaner ins Boot, die alle weltweiten Logistikabläufe steuern.

Nach anderthalbjähriger Konzeptphase setzen sich die Vorteile einer Modernisierung der bestehenden Anlage durch: günstiges Kosten-/Nutzenverhältnis bei flexibler Dosierbarkeit von Budget und Leistungsumfang, keine Genehmigungsverfahren, keine aufwändigen Schulungen sowie der Umbau bei laufendem Betrieb. Dank der eingespielten Zusammenarbeit mit dem Service-Team von LTW sind die Details des Retrofit-Programms schnell und pragmatisch fixiert. Gemeinsam werden die Komponenten mit dem stärksten Effekt auf die Performance, Ersatzteilsicherheit und Verfügbarkeit bestimmt.